Satzung - ZRFV Brunnenhof e.V.

3., geänderte Fassung gemäß Beschluß der Mitgliederversammlung vom 06. März 2015

 

§ 1

Zweck des Vereins

1.     Der Verein hat den Zweck, den Reitsport zu pflegen, insbesondere auch die Jugend für diesen Sport zu begeistern. Dabei gehört auch therapeutisches Reiten zu den Vereinsinteressen.

2.     Der Verein verfolgt durch selbstlose Förderung des Sports ausschließlich und unmittelbar gemeinnützig Zwecke im Sinne der Abgabenordnung. Die Mittel des Vereins einschließlich etwaiger Überschüsse werden nur für die satzungsgemäßen Zwecke des Vereins verwendet.

3.     der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

4.     Der Vereinszweck soll durch folgende Mittel erreicht werden:
a) Gewährleistung eines regelmäßigen und geordneten Reitbetriebes;
b) Durchführung von Reitstunden;
c) Abhaltung von Veranstaltungen zur Förderung der Gemeinschaft

5.     Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

§ 2

Name und Sitz des Vereins; Geschäftsjahr

1.     Der Verein führt den Namen Zucht-, Reit- und Fahrverein Brunnenhof e.V. und hat seinen Sitz in Ennepetal.

2.     Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

3.     Gründungstermin ist der 1. Januar 1984.

 

§ 3

Mitgliedschaft

1.     Mitglied des Vereins, kann jede natürliche Person werden, die die Satzung und die geltenden Beschlüsse des Vereins anerkennt.

2.     Der Verein besteht aus Ehrenmitgliedern, ordentlichen Mitgliedern, jugendlichen Mitgliedern und passiven Mitgliedern.

3.     Personen, die sich in besonderem Maße Verdienste für den Verein erworben haben, können durch Beschluß der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder haben die Rechte von ordentlichen Mitgliedern, sind jedoch von der Beitragspflicht befreit.

4.     Ordentliche Mitglieder sind Mitglieder, die am 1.1. des laufenden Geschäftsjahres das 18. Lebensjahr vollendet haben.

5.     Jugendliche Mitglieder sind aktive Mitglieder, die am 1.1. des laufenden Geschäftsjahres das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

6.     Passive Mitglieder sind Mitglieder, die sich selbst nicht sportlich betätigen, aber im übrigen die Interessen des Vereins fördern.

 

§ 4

Rechte und Pflichten der Mitglieder

1.     Ordentliche, Ehren- und Jugendliche Mitglieder ab vollendetem 16. Lebensjahr sowie passive Mitglieder mit einer ununterbrochenen Mitgliedschaft von 5 Jahren haben das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.

2.     Alle Mitglieder haben das Recht, dem Vorstand, dem Vereinsausschuß und der Mitgliederversammlung Anträge zu unterbreiten. Sie sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

3.     Die mit einem Ehrenamt betrauten Mitglieder haben nur Ersatzansprüche für tatsächlich entstandene Auslagen.

4.     Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

5.     Die Mitglieder sind verpflichtet:
a) die Ziele des Vereins nach besten Kräften zu fördern;
b) das Vereinseigentum schonend und fürsorglich zu behandeln;
c) den Beitrag rechtzeitig zu entrichten.

d) den Verein nach Außen angemessen zu repräsentieren.

     e) jedes aktive Mitglied ab dem 10 Lebensjahr, muss für den Verein eine gewisse Anzahl an Arbeitsstunden leisten.

         Die Stundenanzahl ist nach Altersgruppen geregelt und wird vom Vorstand festgelegt.

 

 

§ 5

Beginn und Ende der Mitgliedschaft

1.     Die Aufnahme in den Verein ist schriftlich zu beantragen. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vereinsausschuß mit einfacher Stimmenmehrheit. Lehnt der Vereinsausschuß die Aufnahme ab, so kann der Antragsteller hiergegen Berufung zur Mitgliederversammlung einlegen. Diese entscheidet endgültig mit einfacher Stimmenmehrheit.

2.     Der Übertritt vom ordentlichen in den passiven Mitgliederstand oder umgekehrt muß dem Vorstand bis spätestens 31.12. des laufenden Geschäftsjahres mitgeteilt werden. Er ist wirksam ab 1.1. des folgenden Geschäftsjahres.

3.     Die Mitgliedschaft endet:
a) durch Tod;
b) durch Austritt;
c) durch Ausschluß.

4.     Die Austrittserklärung hat schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erfolgen. Hierbei ist eine vierteljährige Kündigungsfrist zum Schluß des Kalenderjahres einzuhalten.

5.     Der Ausschluß erfolgt:
a) wenn das Vereinsmitglied trotz erfolgter Mahnung mit der Bezahlung des Jahresbeitrages drei Monate im Rückstand ist;
b) bei groben oder wiederholtem Verstoß gegen die Satzung oder gegen die Interessen des Vereins;
c) wegen groben unsportlichen oder unkameradschaftlichen Verhaltens;
d) wegen unehrenhaften Verhaltens innerhalb oder außerhalb des Vereinslebens;
e) aus sonstigen schwerwiegenden, die Vereinsdisziplin berührenden Gründen.

6.     Über den Ausschluß, der mit sofortiger Wirkung erfolgt, entscheidet zunächst der Vereinsausschuß mit einfacher Stimmenmehrheit. Vor Entscheidung des Vereinsausschusses ist dem Mitglied unter eingehender Darlegung die Gründe durch einen geschriebenen Brief bekanntzugeben.

7.     Gegen diesen Beschuß ist die Berufung zur Mitgliederversammlung statthaft. Die Berufung muß innerhalb einer Frist von 1 Monat nach Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. In der Mitgliederversammlung ist dem Mitglied Gelegenheit zur persönlichen Rechtfertigung zu geben.

8.     Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, unbeschadet des Anspruches des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen. Eine Rückgewährung von Beiträgen, Sacheinlagen oder Spenden ist ausgeschlossen.

 

§ 6

Aufnahmegebühr und Jahresbeitrag

1.     Der Verein erhebt eine Aufnahmegebühr und einen Jahresbeitrag, deren Höhe vom Vereinsausschuß festgesetzt wird.

2.     Der Betrag ist auch dann für ein Jahr zu entrichten, wenn ein Mitglied während des Jahres austritt oder ausgeschlossen wird.
Der Jahresbeitrag ermäßigt sich um die Hälfte, wenn das neue Mitglied erst nach dem 1. Juli eines laufenden Jahres dem Verein beitritt.

3.     Die Mitgliedschaft tritt erst dann in Kraft, wenn die vollständige Gebühr entrichtet ist. Ausnahmen kann der Vorstand gewähren.

4.     Der Vereinsausschuß hat das Recht, ausnahmsweise bei Bedürftigkeit die Aufnahmegebühr bzw. den Jahresbeitrag zu stunden oder Ratenzahlungen zu bewilligen.

 

§ 7

Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

1. der Vorstand
2. der Vereinsausschuß
3. die Mitgliederversammlung
4. die Jugendabteilung.

 

§ 8

der Vorstand

1.     Der Vorstand besteht aus:

a) dem 1. Vorsitzenden,
b) dem 2. Vorsitzenden,
c) dem Schriftführer,
d) dem Kassenwart,

e) dem Sportwart,
f) dem Jugendwart,
g) dem Gerätewart.

 

2.     Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Ihm obliegen die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Ausführung der Vereinsbeschlüsse.

3.     Zum Abschluss von Rechtsgeschäften, die den Verein nicht mit mehr als € 100,- belasten, ist sowohl der 1. Vorsitzende als auch der  2. Vorsitzende bevollmächtigt.

Die Vollmacht des 2. Vorsitzenden gilt im Innenverhältnis jedoch nur für den Fall der Verhinderung des 1. Vorsitzenden.

Für den Abschluß von Rechtsgeschäften, die den Verein mit mehr als € 500,- belasten und für Dienstverträge braucht der Vorstand die Zustimmung des Vereinsausschusses.

4.     Der Kassenwart verwaltet die Vereinskasse und führt Buch über die Einnahmen und Ausgaben.
Zahlungsanweisungen bedürfen zweier Unterschriften.

Zeichnungsberechtigt sind der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende und der Kassenwart.

5.     Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 5 Jahren gewählt. Er bleibt jedoch solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Die Wiederwahl des Vorstandes ist möglich.

5.1 Der Jugendwart wird von der Jugendabteilung gewählt.

6.     Der Vorstand faßt seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorsitzenden und bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden einberufen werden. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Bei Beschlußunfähigkeit muß der 1. Vorsitzende bzw. der 2. Vorsitzende binnen 3 Tage eine 2. Sitzung mit derselben Tagesordnung einberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vorstandsmitglieder beschlußfähig. Der Vorstand faßt die Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters.

7.     Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes haben die übrigen Vorstandsmitglieder das Recht, einen Ersatzmann bis zur nächsten Mitgliederversammlung zu bestellen.

8.     Der Vorstand des Vereins im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem 1. Vorsitzenden, oder dem 2. Vorsitzenden und einem weiteren Mitglied des Vorstandes, so daß der Verein durch zwei Mitglieder des Vorstandes gerichtlich und außergerichtlich vertreten wird. Der zweite Vorsitzende kann nur im Verhinderungsfalle tätig werden.

 

§ 9

Der VereinsausschuSS

1.     Dem Vereinsausschuss gehören die Vorstandsmitglieder und zwei weitere, von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählte, volljährige Vereinsmitglieder an.

2.     Der Vereinsausschuss ist für die in der Satzung niedergelegten (§ 5, 1-6; § 6, 1 u. 4; § 8, 3) und für die ihm von der Mitgliederversammlung übertragenen Aufgaben zuständig.

3.     Bei Ausscheiden eines der beiden Ausschußmitglieder ernennt der Vereinsausschuss von sich aus einen Ersatzmann bis zur nächsten Mitgliederversammlung.

 

§ 10

Die mitgliederversammlung

1.     Die ordentliche Mitgliederversammlung ist einmal jährlich, möglichst im ersten Viertel des Kalenderjahres durch den Vorstand einzuberufen.

2.     Die Mitglieder sind unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens 2 Wochen, durch öffentlichen Aushang und Bekanntgabe auf der Homepage einzuladen.

3.     Der Vorstand kann auch jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Hierzu ist er verpflichtet, wenn der 10. Teil der stimmberechtigten Mitglieder dies unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich verlangt. In diesem Fall sind die Mitglieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von mindestens einer Woche einzuladen.

4.     Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

 

§ 11

AufgAben der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

a)    die Wahl des Vorstandes und der weiteren Mitglieder des Vereinsausschusses;

b)    die Wahl von zwei Kassenprüfern auf die Dauer von zwei Jahren. Die Kassenprüfer haben das Recht, die Vereinskasse und die Buchführung jederzeit zu überprüfen. Über die Prüfung haben sie der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten;

c)    die Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichtes des Vorstandes, des Prüfungsberichtes der Kassenprüfung und Erteilung der Entlastung;

d)    Aufstellung eines Haushaltsplanes;

e)    Ernennung von Ehrenmitgliedern;

f)      Beschlußfassung über Satzungsänderungen;

g)    Beschlußfassung über die Auflösung des Vereins.

 

§ 12

Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

1.     Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der 1. Vorsitzende.

2.     Die Mitgliederversammlung fassen ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit, es sei denn, Gesetz oder Satzung schreiben eine andere Stimmenmehrheit vor. Eine Vertretung in der Stimmenabgabe ist unzulässig.

3.     Die Beschlußfassung erfolgt durch offene Abstimmung.

4.     Die Wahl des Vorstandes und der Vereinsausschußmitglieder sowie der Kassenprüfer erfolgt geheim.

5.     Für die Wahl des Vorstandes, der Vereinsausschußmitglieder sowie der Kassenprüfer ist die einfache Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich. Bei Stimmengleichheit ist ein zweiter Wahlgang notwendig. Ergibt der zweite Wahlgang wieder Stimmengleichheit, so entscheidet das Los.

 

§ 13

die Jugendabteilung

1.     Zur Jugendabteilung gehören alle Mitglieder bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres. Die Jugendabteilung führt und verwaltet sich selbständig.

2.     Die Organe der Jugendabteilung sind: a) die Jugendversammlung; b) der Jugendausschuss.

3.     Der Jugendausschuss ist zuständig für alle Jugendangelegenheiten des Vereins. Er entscheidet über die Verwendung der der Jugendabteilung zufließenden Mittel.

4.     Der Vereinsjugendausschuss erfüllt seine Aufgaben im Rahmen der Vereinssatzung, der Jugendordnung sowie der Beschlüsse des Vereins-Jugend-Tages.

5.     Der Vereinsjugendausschuss ist für seine Beschlüsse dem Vereins-Jugend-Tag und dem Vorstand des Vereins verantwortlich.

 

§ 14

satzungsänderungen

Eine Änderung der Satzung kann nur durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden. Ein Beschluß, der eine Änderung der Satzung enthält, bedarf einer Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen.

 

§ 15

VERMÖGEN

1.     Alle Beiträge, Einnahmen und Mittel des Vereins werden ausschließlich zur Erreichung des Vereinszweckes verwendet.

2.     Niemand darf durch Verwaltungsausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 16

vereinsauflÖsung

1.     Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluß der Mitgliederversammlung, wobei drei Viertel der abgegebenen Stimmen für die Auflösung stimmen müssen.

2.     Die Mitgliederversammlung ernennt zur Abwicklung der Geschäfte drei Liquidatoren.

3.     Das etwa noch vorhandene Vermögen des Vereins geht dem Deutschen Tierschutzverband e.V. zu.

4.     Das dem Deutschen Tierschutzverband e.V. zufließende Vermögen muß unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke verwendet werden.

 

Brunnenhof zu Ennepetal, 06. März 2015